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Lübbrechtsen
 



Link: Chronik Kapelle Lübbrechtsen

Kapelle Lübbrechtsen

Die Kapelle stammt aus dem Jahre 1617. Der Bau ist in deutscher Renaissance aus Kalksandstein errichtet den man in den umliegenden Brüchen des Külfs gebrochen hat. Sie wurde als zweite Kapelle des Kirchspiels Hoyershausen erbaut. 80-90 Gottesdienstbesucher finden in der Kapelle Platz.  Gegenüber dem Altar ist eine Empore, auf der die kleine Orgel steht. Ein schlichtes, fast naives Abendmalbild und die 4 Evangelisten schmücken den Altar.
Die Altarinschrift:
 „Das Brot reicht da Leib des Herren, das Blut im Wein die Sund treib fern“ .
In Eigenleistung renovierten 1935 engagierte Gemeindemitglieder die kleine Kapelle. Der graue Farbabstrich wurde durch leuchtende Farben ersetzt.
Nach weiteren 60 Jahren wurde 1994 die Kapelle wieder in den Farben vor 1935 restauriert. Bei diesen Arbeiten wurde auf der Rückseite des Altar eine Inschrift freigelegt mit den Namen des Pastoren Grovenius und die der Kirchenvorsteher Hans Boden und Hans Stümpell, sowie das Datum 1617. In den Kirchenbüchern, die ältesten in Südniedersachsen, wird über den Bau berichtet. Nachzulesen ist auch der Name des Malermeister Claws Jünemann aus dem Eichsfeld. Der Altar besteht aus drei unterschiedlichen Teilen, die durch Eisenstangenklammern zusammen gehalten werden. Ungewöhnlich ist, dass nicht Holz für des Altar verwendet wurde, sondern Stein.
Seit 1995 feierte die Gemeinde den besonderen „Gottesdienst unter dem Fallschirm“ auf dem Hof von Jürgen Glenewinkel. Ein großer Lastenfallschirm bot das Dach für diesen gutbesuchten Gottesdienst.
Die auf dem Kapellenboden wiederentdeckten und zum Teil rekonstruierten Totentafeln oder auch Totenkronenkonsolen sind nach der 1150 Jahrfeier Lübbrechtsens im Jahr 2005 in der Kapelle aufgestellt.
Kapellenkonzerte, mit Künstlern der Region, laden Gäste zum Kulturerlebnis ein.
Durch engagierte Bürger Lübbrechtsens wird die Kapelle erhalten.
Spendenaktionen machten es möglich ein neues Altarkreuz, ein Lesepult, einen Ständer für das Taufgeschirr anzuschaffen, sowie in der dunklen Jahreszeit die Kapelle zu beleuchten.
Der Kapellenvorstand der Gemeinde Lübbrechtsen freut sich über Ihren Besuch in der Kapelle.
Die Kapelle ist in den Sommermonaten Sonntags für Besucher geöffnet. Terminabsprache für Führungen bitte Ursula Senne 05185 957547


Kapelle Lübbrechtsen

Die „Schätzchen“ in der Kapelle Lübbrechtsen sind die Totenkronenkonsolen. Seit der 1150 Jahrfeier 2005 werden die Konsolen ausgestellt. Seit der Zeit waren sie an einem Gestell befestigt. Ursprünglich waren die Konsolen aber an den Wänden der Kapelle angebracht. Nun haben sie wieder ihren angestammten Platz erhalten.

An den Wänden der Kapelle, für alle Besucher zugänglich, wurden die Konsolen an den Wänden aufgehängt.
Auch die Gedenktafel der im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten, die lange auf dem Kapellenboden verstaubt war, hat wieder einen Platz in der Kapelle gefunden.


                   Totenkronenkonsolen in der Kapelle Lübrechtensen

Link: Das Goldfeuer am Külf


Link: Fallschirmgottesdienst 2012


Wandervorschläge

Link:Durch den Külf zum Cölleturm

Link:Ein Video vom Cölleturm

Link:Panoramaweg auf dem Duinger Berg

Link:Der Kansteinweg Hannover - Alfeld (Leine)