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Lübbrechtsen



In einem idyllischem Tal eingebettet zwischen Duinger Berg und Külf , liegt die kleine Ortschaft Lübbrechtsen. Aus verschiedenen Ortschroniken geht hervor, dass der Ort früher überwiegend landwirtschaftlich geprägt war. Große Hofstellen prägten und zeigen noch heute ein einzigartiges Dorfbild.
Neben der Landwirtschaft gab es aber auch Handwerker. In Lübbrechtsen waren vor dem 2. Weltkrieg 2 Tischler, 2 Schmieden, 2 Gasthöfe,2 Schneidermeister mit Gesellen, 1 Maurermeister, 1 Lebensmittelladen mit Poststelle und ein Schuster sowie ein Sattler ansässig.  
Erstmals ist der Ort und Name Luiberteshusun in einer Schenkungsliste im Kloster Corvey erwähnt. Genau lässt sich der Gründungstag nicht feststellen, doch der Zeitraum liegt zwischen den Jahren 826 und 876. Dieser Tatbestand hat die Bürger von Lübbrechtsen veranlaßt im Jahre 2005 eine 1150 Jahrfeier zu feiern. Das Fest wurde in der Scheune der
Familie Jürgen Glenewinkel im Juni 2005 gefeiert.
Wenn auch ein Dorf mit Tradition, so blicken die Bürger des Dorfes doch nach vorn und wollen Lübbrechtsen für die Zukunft fit machen. Der Ort stellt sich als lebenswert, liebenswert und besonders fortschrittlich dar.
Den Mittelpunkt des Ortes bildet die Kapelle und des Ehrenmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege, mit großen Bäumen umstanden und einer Bank zum verweilen.

Einen Schatz entdeckte ein Lübbrechtser, durch Zufall, auf dem Dachboden der kleinen Kapelle. Eine stattliche Anzahl von Totentafeln sind gefunden worden. Einige wurden rekonstruiert und sind in der Kapelle Besuchern zu gänglich gemacht worden. Bei Bedarf werden Führungen in der Kapelle und im Dorf angeboten.

Im Wandel der Zeit hat sich nicht nur das Ortsbild verändert, sondern auch die Struktur der Bewohner. Als nach Beendigung des 2. Weltkrieges die Flüchtlingsströme einsetzten, war auch Lübbrechtsen Zufluchtsort für viele Vertriebene. Manche fanden hier in unserm Dorf eine neue Heimat. Arbeiteten noch in den 50 Jahren viele Einwohner in der Landwirtschaft, kam dann der Wandel.Neue Landmaschinenersetzten die Arbeiter auf den Höfen. Heute bestehen noch 4 hauptberufliche landwirtschaftliche Betriebe, daneben gibt es noch 1 Nebenerwerbshof..

Noch immer dominieren das Ortsbild in Lübbrechtsen die großen schönen Hofstellen. Gepflegte Grundstücke und zum  Teil parkähnliche Gärten machen das Dorf sehenswert.  Diese Tatsache ermutigte die Lübbrechtser an dem Wettbewerb des Landes Niedersachsen
„ Unser Dorf hat Zukunft“ teilzunehmen. Der Einsatz hat sich gelohnt, das Dorf gewann, in der Kategorie bis 500 Einwohner, im Jahr 2005, auf Kreisebene, den ersten Platz. Engagement und Freude an der Dorfgemeinschaft wurde so ausgezeichnet.
In alten Scheunen und Ställen hat sich das Unternehmen eines jungen, zukunftsorientierten Unternehmers etabliert. Fahrradrahmen der 1. Kategorie werden hier hergestellt und weltweit vertrieben. Auf dem Anwesen leben 4 Generationen und sorgen für den Erhalt der alten Gebäude mit hochmodernem Inhalt. Der Ministerpräsident von
Niedersachsen Christian Wulf besuchte den Betrieb von Karl-Heinz Nicolai im Mai 2007.
Alle zwei Jahre fand auf dem Hof der Familie auch die Ausstellung "Landpartie" statt. Künstler der Region präsentieren ihre Werke. Nun nehmen zwei Familien am "Tag der offenen Gartenforte" teil. 
Das Dorf lebt und hat eine Zukunft.

Feiern kann man gut in der Scheune Glenewinkel. 4 Generationen lang wurde hier schon das kühle Bier gezapft und Geselligkeit gepflegt. Ein Gottesdienst der beonderen Art findet auf dem Hof der Scheune im Sommer statt. Der „Fallschirmgottesdienst“ wird unter einem großen Lastenfallschirm nun schon mehrere Jahre gefeiert. Nach dem
Gottesdienst wird vom Kirchenvorstand der „Kirchenschluck“
ausgeschenkt. Eine alte Tradition, die von dem gasthaus Glenewinkel übernommen wurde. Durch das gemeinsame Engagement von Kirchenvorstand und freiwiliger Feuerwehr wird dieser besondere Gottesdienst ermöglicht. Auch hier wird durch Kuchenspenden und Mithilfe bei den Vorbereitungen der Tag zu einem Tag für Familen aus Lübbrechtsen und gerngesehenen Besuchern.

Aus dem früheren Lebensmittelladen wurde ein geschmackvoll und einladendes Cafe`. Ein Cafe` “Alter Laden“ welches auch das kleine Heimatmuseum beheimatet. Kaffee und selbstgebackener Kuchen laden zur Rast ein.Vorträge und Lesungen sowie Ausstellungen machen das Programm komplett.
Eigenleistung der Bürger hat in Lübbrechtsen hohen Stellenwert, so entstand vor gut 20 Jahren das Dorfgemeinschaftshaus. Später wurde eine Feuerwehrbox angebaut. Aktive, gut ausgebildete und bei Wettkämpfen sehr erfolgreiche Feuerwehrleute nutzen beide Gebäude.
Eigeninitiative wurde auch bei der Neugestaltung eines kindgerechten Spielplatzes gefordert. Die Gemeindekasse wurde durch Spenden von Bäumen und Material entlastet und gemeinsames arbeiten für die Kinder macht Spaß.
Der im Jahre 1890 gegründeter Gesangverein „Germania“ besteht leider nur noch passiv. Ihre Mitglieder kommen aber noch jedes Jahr zur Jahreshauptversammlung zusammen.. Einen Teil der kulturellen Arbeit in der Gemeinde hat der Heimatverein Külftal übernommen. Regelmäßige Treffen finden im „Alten Laden“ statt, dort werden die Aktivitäten wie Ausstellungen und Ausflüge geplant.
Durch das Dorferneuerungsprogramm hat auch die Gemeinde Hoyershausen profitiert. Straßenbaumaßnahmen im öffentlichen Bereich, aber auch Mittel für Privatleute wurden zur Verfügung gestellt.Sie halfen die Struktur in den Dörfern zu verbessern. Doch ohne eigenes Engagemant und die Liebe zu dem kleinen Ort würden viele Aktivitäten nicht stattfinden, das Dorf wäre "arm".Wanderungen auf dem angrenzenden Ith-Hils-Weg oder dem Königsweg bieten sich für Besucher des Külftals an. Ein Sparziergang durch den Külf ist immer ein Erlebnis.

Alle Bürger sehen eine Zukunft und hoffen, daß Sie neugierig auf Lübbrechtsen geworden sind und vielleicht besuchen Sie uns einmal.
Sie sind herzlich willkommen!


Link:  Chronik Lübbrechtsen

Link:  Kapelle Lübbrechtsen

Link: 
Tonkronenkonsolen Lübbrechtsen