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Berichte
Besuch Kapelle und Klostergarten in Marienau
Eine Gruppe des Heimatvereins Külftal besuchte den Klostergarten und die Kapelle in Marienau.
„Historisches und Gegewärtiges „ wurde der Gruppe von engagierten Bürgern der Gemeinde Marienau vermittelt. Herr Godt, „der Gärtner des Klostergarten“ berichtete von den Plänen und der Enstehung der Anlage rund um die Kapelle. Die Anlage wurde teilweise aus Mitteln der 750Jahrfeier Marienaus finanziert. Durch den engagierten ehrenamtlichen Einsatz von Bürgern wurden die Pläne realisiert. Ein Garten wie er von den Ordensbrüdern vielleichtgestaltet war. Kräuter waren wichtig für die Herstellung von Salben und Tinkturen. Ein kleiner Bauergarten schließt sich an. Es ist auch noch Platz für Feste rund um die Kapelle. Auf den Mauer Kapelle wurde erst kürzlich renoviert.
Dabei wurden auch Teile der alten Crypta freigelegt. Die Crypta war die letzte Ruhestätte des letzten Priors des Klosters. Nach einer Rast im Garten mit Kaffee und Kuchen, wurde von „Käthe „ durch den Kräutergarten geführt. Der Klostergarten ist Bestandteil der Liste „Gärten aus Meisterhand“ im Landkreis Hameln- Pyrmont und für jedermann zugänglich.
Weitere Ausflüge in die nähere Umgebung sind vom Heimatverein Külftal geplant.

 

 

 

 

Am 10. Juni  2013 fand der Besuch der Likörmanufactur in Grafelde statt.



Link:
Bericht über die JHV des Heimatverein Külftal e.V. im Feb. 2012



Link:
Bericht Seniorenweihnachtsfeier 2012

Link:
Neujahrsempfang Gemeinde 2013

Auszug aus der AZ vom 09.08.2013 von Katharina Bengsch

Kleine Kästchen voller Informationen
Sehenswürdigkeiten wie Lübbrechtser Kapelle werden mit „QR-Codes“ versehen / Link zur Internetseite


Quadratisch, praktisch, gut?

Das „Quick-Response“-System (Schnelle Antwort), kurz QR-Code, ist als erstes vom japanischen Autohersteller Toyota Mitte der 1990er auf den Markt gebracht worden. Der zweidimensionale Code speichert Informationen. Heute finden sich die Codes beispielsweise auf Getränkedosen, Plattencovern, Werbeplakaten oder sogar Straßen. Mittels eines Smartphones und einer App zum Scannen und Decodieren können  die schwarz-weißen Kästchen gelesen werden. Häufig wird der Nutzer direkt zu einem Internetlink geführt. Nutzer sollten sich daher fragen, ob die Quelle des Codes sicher ist und dieser nicht auf eine bedenkliche Internetseite führt.

Die Sehenswürdigkeiten in Lübbrechtsen, Hoyershausen und Rott sollen attraktiver werden. Das haben Günter Lampe und Lübbrechtsens Bürgermeisterin Ursula Senne beschlossen.
Mit sogenannten QR-Codes („Quick-Response“-System) sollen künftig die Kirche in Hoyershausen, die Kapelle in Lübbrechtsen sowie die Lönsgrotte versehen werden. Werden die schwarz-weißen Kästchen
mit dem Smartphone eingescannt, erhält der Besitzer per Link auf sein Handy Informationen zu der Attraktion oder dem Bauwerk. Die Idee sei ihm im Urlaub in Holland gekommen, erzählt Lampe. Dort sei er überall auf QR-Codes gestoßen, beispielsweise auf Fliesen in den Boden eingelassen. „Das müssen wir im Leinebergland auch hinbekommen“, fand Lampe. Während eines Treffens der Heimatpfleger aus den benachbarten  Kommunen stellte er die Idee vor. Und Senne, selbst Vorsitzende des Heimatvereins Külftal, sei als eine der ersten darauf angesprungen. Durch das Leinebergland gingen vermehrt Wander- und Radgruppen, stellt Senne fest.
Aber häufig gebe es keine Informationen vor Kirchen, Kapellen´und Höhlen. Oder diese seien geschlossen, sodass  die Informationen in den Räumen selbst nicht gelesen oder angeschaut werden könnten.
QR -Codes seien da eine gute Alternative, finden beide. Die Kästchen der Sehenswürdigkeiten sollen besonders junge oder technikaffine Touristen ansprechen. Mittels eines Computerprogramms hat Lampe die Codes erstellt. Wer sie mit seinem Smartphone scannt, wird auf die Seite des Heimatvereins und dort direkt zu den Seiten der Kirche Hoyershausen, Lönsgrotte und der Kapelle in Lübbrechtsen weitergeleitet. Für die Sünesteine in Rott will Lampe ebenfalls noch einen Code generieren. Die schwarz-weißen Kästchen sollen laminiert oder hinter Glas angebracht werden.
Damit wären sie wesentlich kostengünstiger als große Holzoder Metallschilder. „Der Aufwand ist für den Verein nicht so groß“, sagt Lampe und betont: Besonders, wenn etwas daran kaputtgehe, könnten die Zeichen schnell ersetzt werden. Und auch Flyer, um auf die Sehenswürdigkeiten hinzuweisen, könne der Verein sich so sparen.
Ab dem 12. August 2013 wurde der erste QR-Code durch den Heimatverein an der Lönsgrotte im duinger Berg angebracht. Regelmäßige Kontrollgänge sollen darauf folgen. Derzeit hoffen Lampe und Senne, dass weitere Kommunen der Umgebung nachziehen werden.
So könnte der Pottlandweg beispielsweise mit den Kästchen verziert werden, schlägt Senne vor. Denn noch stünden sie ganz am Anfang damit.

Heimatverein an der Lönsgrotte
Jugenderinnerungen an die Schulzeit kamen bei einigen der Wanderer auf. Die Lönsgrotte im Duinger Berg war, als es noch die Dorfschulen in Rott, Lübbrechtsen und Hoyershausen gab, ein beliebtes Wanderziel. Die damaligen  Schüler gingen mit ihren Lehrern an den Wandertagen zur Lönsgrotte. Der Heimatdichter Herrmann Löns soll gern im Külftal gewandert sein. Zu seinem Gedenken wurde von Bürgern aus Hoyershausen im duingerberg eine Hütte errichtet. Um die Hütte wurden terassenartig Grotten angelegt. Es wurden Bruchsteine aufgeschichtet, so entstanden kleine Mauern. Ein romantischer Ort für Ausflüge mit der ganzen Familei ist damals entstanden. An den Buchen zeugen noch die eingeritzten Inizialen von romantischen Treffen. Heute sind die Hütte und Teile der Grotten verfallen. Doch der Reiz ist geblieben.
Die Steine sind vermoost und aus den Fugen wachsen Farne. Nur wenig Sonne findet ihren Weg zu dem Gedenkstein von Herrmann Löns. Die Mitglieder des Heimatvereins Külftal wurden von Friedhelm Ende und
Wilhelm Arste aus Hoyershausen zur Grotte geführt. Der Weg ist für ortsunkundige nicht einfache zu finden. Ursula Senne las einen Auszug aus dem Leineberglandkrimi. In dem Krimi „ Für ein paar Silberlinge“spielt die Lönsgrotte eine große Rolle. Der Tatort befindet sich nämlich oberhalb der Grotte. Die Teilnehmer der Wanderung sind sicher, wir werden wiederkommen.